einmal im quartal....
.... gebe ich mich der vollen packung des ortsansässigen griechen hin. ich benötige dann dringend etwas mit käse überbackenes ekelhaftes, das sich nur mühevoll in ouzo ertränken lässt. da ich den vor- und nachmittag mit der fütterung des gefrässigen f-amtes verbracht habe, fühlte ich mich so ausgesaugt, dass es greek-day war. nun ist mir doppelt elend. wegen des großen mauls des f-amtes, das sich mir entgegen öffnet und weil mir der grieche den rest gegeben hat. wie passend ich diesen übelkeitstag wieder hinbekommen habe. phantastisch. eines allerdings darf einem hier in schilda keinesfalls passieren: die freundschaft mit dem ortsansässigen griechen. zugegeben, zunächst war ich neidisch. nachdem ich alle gespräche der nachbartische abgehört hatte, waren die menschen so freundlich und gingen nach hause. das hatte den vorteil, dass man sich wieder unterhalten konnte, denn der lautstärkepegel ist mit denen nach hause verschwunden. es blieben ein paar unerschrockene und einige, so wie mich, denen so übel war, dass sie gleich um die ouzoflasche hätten bitten können. die unerschrockenen - ein paar in den sechzigern - zeigten sich offenbar als mit dem wirt befreundet. der sass, nach getaner arbeit bei denen am tisch und man duzte sich. da ich von meiner mutter geerbt habe, sofort und überall mit jedem im gespräch zu sein, schwabbte eine kurze "huch-welle" aus mir heraus. als ich dann aber zusah und -hörte, wie der wirt den bekannten, die übrigens auch am vortag schon da gewesen waren, eine gegrillte dorade royal mitgeben wollte...... da war ich froh.... hier noch nicht jeden näher zu kennen.
rosmarin - 25. Mär, 22:10