stenogramm

Sonntag, 21. Juli 2013

Notizen an mich selbst:

1.
Der viel zu kurze Besuch meiner Freundin Ilka von Deneken hat mich die Welt ganz neu entdecken lassen. Während ich auf 300m Hasen, Eichhörnchen und Rehe entdecke, bevor der Hund es tut, hat Ilka mir gezeigt, dass Vieles auf den zweiten Blick ganz anders aussieht, als auf den ersten Blick. Was ich für eine Ansammlung von Bovisten hielt, nehme ich nun als eine klare Ansammlung außerirdischer kleiner Raumschiffe, die sich unauffällig in den Wiesen des Teutoburger Waldes niedergelassen haben. Was ich für einen simplen Strauch hielt, stellt sich als ein ebenfalls extraterrestrisches Reisegefährt einer unbekannten Spezies heraus. Und ich muss zugeben, dieser vermeintliche Strauch sah richtig merkwürdig aus.
Leider haben die Bovisten-Ufos nicht überlebt, bzw. die Reise nicht fortsetzen können. Eine fremde Macht hat sie ausgelöscht und es sind nur noch die braunen, staubigen Reste der Raumschiffe übrig.
Während wir grillten und Mai-Tai tranken, gesellten sich vermeintliche Glühwürmchen zu uns und Sterne fielen vom Himmel. Wir schoben das der NSA zu und riefen böse Worte wie Hisbollah, Snowdon und Brennessel in den Himmel. Die Geheimdienste reagierten prompt und warfen Ilka auf ihrem Heimweg nach Bankfurt sofort drei LKWs auf die Autobahn, die in Folge dessen gesperrt wurde und Ilkas Heimreise um Stunden verlängerte.
2.
Ich übe offenbar eine magische Anziehungskraft auf Menschen aus, die mir gerne ihre Kassette reindrücken. Sie wissen nicht was eine Kassette ist? Öha… dann sind Sie sehr, sehr jung. Bevor man Musik auf kleinen CDs oder ipxds hörte, übertrug man Texte und Musik auf sogenannte Kassetten. Na ist auch wurscht. Jedenfalls gerate ich immer wieder in Situationen, in denen mir ein Mensch, ungefragt, mindestens eine Stunde etwas erzählt, was mich eigentlich gar nicht interessiert. Zum ‚Kassette-reindrücken‘ gehört auch, dass man nicht ein einziges Mal fragt, wie es mir eigentlich geht, wohin ich die nächste Woche reise, oder warum ich Stress habe.
Nach solche einer Stunde…. bin ich völlig erledigt, genervt und könnte Bomben werfen. Aber ich übe buddhistische Gelassenheit und will ja auch dazu Lernen. Also ärgere ich mich zu allem übel noch viel mehr über mich selbst und gelobe heilig…. : noch unhöflicher zu werden, Nein und Stop zu sagen, grob aus dem Raum zu gehen und keinerlei Hilfsleistungen zuzustimmen, zu denen ich nicht echt voll Bock habe(denn deshalb kommen die Kassetten-Reindrücker eigentlich… also eigentlich ist es noch schlimmer: sie wollen, dass du ihnen irgendwie hilfst und dann drücken sie dir noch zu allem übel…. Na Sie wissen schon).
3.
Vorgestern Abend, als ich einschlafen wollte, schoss mir ein ganz alltägliches Wort durch den Kopf. Ich drehte es hin und her und befand: das müsste das Unwort des Jahres werden. Blöderweise fällt es mir seit dem Aufwachen nicht mehr ein.
4.
Ich habe den Bambus aus dem Büro des weltbesten Gatten befreit und ihn in den Garten verbracht. Seitdem ist er glücklich.
5.
Der BND ist vermutlich nicht schuld an unserem Wasserrohrbruch… Und wer überhaupt diese Welt regiert, ist mir völlig unbekannt. Die Politfritzen sind es jedenfalls nicht. Ich halte sie für Sachbearbeiter des Großkapitals, die hübsche Eventveranstaltungen für uns abhalten: Demokratie, Fluten, Wahlbingo, schwangere Prinzessinnen und bissi lustige Vaterschaftstests im TV. Von unserem Wasserrohrbruch jedenfalls nimmt die Welt keinen Schaden, vom Rest schon.
6.
Ich darf nächste Woche ein Team von zwanzig Leuten konfliktlösend bespassen. Das nenne ich Herausforderung und Spaß.
7.
Das Seminar für einen Betriebsrat allerdings, liegt mir im Magen. Sowas habe ich noch nie gemacht und habe eigentlich auch keine Lust dazu. Seit mehr als zwanzig Jahren habe ich es mit Neugier und Freude fast ausschließlich mit Managern zu tun. Und irgendwie verrückt, dass ich als Alt- und Ständig-Linke ausgerechnet zu dem BR-Seminar keine Lust habe.
8.
Mit Ilka von Deneken habe ich überlegt, eine Reise via Traktor nach Südfrankreich zu machen. Mal schaun, wann wir das hinkriegen. Überhaupt verlegt man – also ich – immer alles auf die Zukunft und das, ohne zu wissen, wie viel ich davon überhaupt noch haben werde (also von den Zukunften, und somit auch von den Traktoren). Gleichzeitig übe ich mich in Gegenwart. Also …. Was war jetzt gerade nochmal mein Thema? Ich hab’s vergessen.

Freitag, 28. September 2012

Gerade las ich...

dass Goethe sein Gedicht "Willkommen und Abschied" 1775 in der Damenzeitschrift "Iris" veröffentlicht habe. Damals hatte das Gedicht noch nicht mal einen Titel.
Ich finde das sehr amüsant und frage mich, ob künftig relevante Dichter heute bereits in der Gxla, der Bxunten oder dem güldenen Blatt veröffentlichen?

Dienstag, 19. Juni 2012

Rauf Runter Links Rechts....

die heiße Phase hat längst begonnen



Bin ganz oben, ganz unten links, ganz rechts, ganz links..... und bis mitte Juli unterwegs.
Man könnte meinen, ich arbeite zuviel.
Aber so einfach ist es nicht.
Bin jetzt einfach nur verdienend unterwegs, um dann urlaubend meine Ruhe im hohen Norden zu finden.
flügellahmen Gruß und so

Montag, 11. Juni 2012

eine ganze Menge Geschenke....

.... hält das Leben ja immerhin auch parat.
Zum Beispiel die Genesung des mir liebsten Buddha-Hundes in Austria,
zum Beispiel die Unmengen an Nachwuchs, die die Natur gerade in die Welt schmeisst.
Gestrig durfte ich bei Freundinnen Baby-Eichhörnchen beobachten.
Und überhaupt Freundinnen, gehören zu den aller größten Geschenken die ich erhalte.
Zweien von diesen Sterntalern verdanke ich die genialste Hundepension, die ich finden durfte.
Normalerweise geht das Fräulein ja zur weltbesten Pflegefrau im Maindörfli, die windhunderfahren und nervenstark ist.
Aber nun..... habe ich die beste Adresse, die der Teuto her gibt und das Fräulein hat heute Probetag, denn ab Mittwoch bin ich für den Rest des Monats unterwegs und die frankfurter Pflegefrau ist in Urlaub.
Wenn das gut läuft, öffnen sich ganz neue Optionen und ich könnte ggfs. die teure Zweitwohnung am Main aufgeben und gelegentlich dort einfach ins Hotel ziehen.
Im März habe ich zudem .... an einer Art Casting teilgenommen :-), dass im April unter die ersten fünf brachte. Germanys next model werde ich sicher nicht in meinem Alter, aber in der seniorigen Fraktion könnte noch was gehen. Ein langfristiges Herzensprojektchen.
Seit Freitag weiß ich, dass ich unter den top 3 bin und mein Nervenkostüm flattert.
Tief durchatmen.
Mein Leben ist schön. Egal ob ich auf Platz 1 komme im Casting, oder auf Platz 3 dem Sieger hinter her schaue. Denn eigentlich ist alles perfekt so wie es ist.
*Hofknicks*

Mittwoch, 8. Juni 2011

Heimat(en)

Ungewohnt war es, durch das Maindörfli ohne Hund zu spazieren, der in Schilda beim Mann geblieben war, aus unterschiedlichen logistischen Gründen. Aus Gewohnheit bin ich morgens die gewohnten Wege gelaufen, allerdings joggend. Und andere Wege bin ich gelaufen, mit la bella B. Ich habe meine Stadt ein bisschen mit Fremdenführeraugen betrachtet und festgestellt, dass ich mir an fast jeder Ecke auf die Zunge beiße. Denn mein Heimatgefühl hat so viel mit den Toten zu tun.
Wir spazieren zum Essen über den Fluss hinüber und ich erinnere mich an die Family dereinst beim Apfelwein, den unsere italienischen Verwandten abartig scheußlich fanden. Dort oben… möchte ich zeigen, da wohnte Oma P. …. Und dort oben, bei Oma L. da habe ich mir aus Wäscheständer und Bademänteln eine Höhle gebaut. Und an jener Ecke, wo die Cocktailbar in der alten Tankstelle wohnt, da lebten einst meine Tante und mein Onkel. Und da drüben am Main… da starb Paul in seinem Wohnwagen. Und überhaupt der Main. Mein Onkel ließ mich als Kind über das Brückengeländer spazieren und mein Großvater wollte sich nächtens in seine Fluten stürzen, jedoch hat ihn im letzten Moment zum Glück der Mut verlassen.
Als wir am Folgetag fünf Stunden in meinem alten Studentenviertel frühstücken holt mich die Vergangenheit erneut ein. Der Koch…. ach je…..wie schön, ihn wieder zu sehen. Selbst sein Zwillingsbruder, der offenbar frei hat, taucht im Joggingdress mit Hund auf. Die beiden Zwillingen hatten früher eine Kneipe zusammen im vornehmen Bad Homburg. Dort beschlossen der weltbeste Exmann und ich, zu heiraten. Und dann hatten die Zwillinge Jahre später ein Restaurant um die Ecke von der Theaterkneipe, in der la bella B., der wunderbare VM und ich so lange frühstücken. Die Zeit bekommt Zeitlupenqualität und plötzlich nimmt dort einige Tische weiter mein Jugendschwarm Mickey platz. Ich geh nicht hin, denn die meisten Leute haben ein schlechteres Personengedächtnis als ich und ich habe keine Lust, mich lange zu erklären. Also staune ich aus der Entfernung Mickey an und erinnere mich an alte Zeiten. Unnötig, es noch bedeutsam zu finden, dass ich am nächsten Tag am Bahnhof meiner ersten großen Liebe gegenüber stehe. Der erste, der mir das Herz brach als ich 14 war. Ich habe ihn vor einiger Zeit zu erg**gln versucht. Gar nicht so einfach. Er ist ein Finanzmogul geworden, mit zweifelhaftem privateequity-Ruf und den Taschen voll Geld. Mit seinem Assistenten steigt er in die erste Klasse, ich wende mich der zweiten zu und verzichte aus den oben genannten Gründen darauf, ihn anzusprechen.
Andere Heimaten sind Freundinnen. Lange parlieren wir darüber, abends beim Wein und ich merke, wie viele Freundinnen abhanden gekommen sind. Einige habe ich verabschiedet, andere haben sich einfach verschwinden lassen. Diese sind keine Heimaten mehr, sondern nur noch Erinnerungen.
Überhaupt erschreckt mich, wie sehr dieses Jahr thematisch gefüllt ist, mit Erinnerungen. Schon im Februar während des italienischen Heimatbesuchs, bin ich täglich mit dem Herrn Rosmarin umherflaniert und habe ihm die Ohren mit meinen Erinnerungen zugesungen. Da der Nonno, dort der Formaggio auf dem Mercato vor unserer alten Casa.
Während ich mit la bella B. beim letzten Frühstück im Café sitze, sinnieren wir über Liebe und Leidenschaft und fast erschrecke ich sie, mit meiner Leidenschaft für Vendetta. Aber dies ist ein Kapitel für sich.

Donnerstag, 2. Juni 2011

Der Vater.....

..... verbringt den Vatertag im MRT, ich verbringe ihn im Zug, das Fräulein hat im bielefelder Bach einen Laufflash, der Hundekumpel aus Kinderflitzetagen hat epileptische Anfälle und mein Blutdruck hat neue Höhenrekorde erklommen.
Abends an der Mainchaussee flanieren Maseratis, Ferraris, Harleys und Ducatis mit eindrucksvollen Geräuschen. Ich hoffe, die Fahrer sind so potent wie ihre Maschinen klingen.
Ich hingegen bin so entspannt wie der Zug mit dem ich fuhr und wie das Blätterrauschen am Main!

Mittwoch, 25. Mai 2011

bunt....

waren die letzten Wochen.
Viele Kilometer geschrubbt.
Viele Menschen getroffen.
Gelacht.
Viel gearbeitet.
Viel Applaus.
Eine sehr italienische Hochzeit im Teutoburger Wald genossen. Die Jäger der Region haben das Sammeln von Bärlauch verboten. Logisch.... Bären sind Jägersache. Nee is klar.
Den Besuch des wunderbarsten aller Exgatten genossen, der buntes Söhnchen und sehr angenehme Herzensehefrau mitbrachte. Unglaublich schön, mit all jenen im Garten zu sitzen, den Grill anzuwerfen, und den beiden Herren zu lauschen, die die großen Fragen stellen und beantworten. Ich schleiche nachts um eins ins Bett, während die beiden Männer noch einige Stunden weiter plaudern.
Das macht mich dankbar und fröhlich und ganz langsam komme ich vom Stress der letzten Wochen runter.
Das Luftschnappen wird kurz und dann bricht ein wahrer arbeitsbedinger Reisestrom los. Rauf - runter - links -rechts... überall hin.... und ich sehne jetzt bereits den August herbei.... wenn freundlicher Besuch anreisen wird.
Das Tempo allerdings, in dem ich lebe, lässt mich schaudern.
Gedanklich bin ich schon im August.
Terminlich plane ich bis 2013.
Und das schlimmste ist, dass die Zeit so wahnsinnig rennt.
Eigentlich bräuchte ich etwas Zeitlupe: Um mich zu sortieren, um neue Ideen zu entwickeln, um nicht, hinter mir hinter her zu rennen.
Und seit dem Besuch des weltbesten Exgatten, den ich ob seines mitgebrachten Blutdruckmessgerätes verspottete, ist mir das Lachen vergangen, seitdem ich mich selbst an jenes gehängt habe.
Nicht lustig, was mir das kleine fiese Ding über mich erzählte.
Ich bleibe weiterhin ratlos und warte auf meine eigene Kernschmelze. Der Wahnsinn grassiert weltweit, also blicke ich auf Blumen und verweigere schlechte Laune.

Donnerstag, 12. Mai 2011

chakka....!

.... ich bin zurück im maindörfli :-)
und glücklich....
weil ich bezaubernde jungmanager mit erfolg und mit führungsknowhow bespaßen durfte. sehr niedlich... die tough boys..... die schon mit mitte zwanzig zwei kinder und eins bis zwei eigentumswohnungen besitzen. ich fühle mich alt.
im hotel liebt die enkelin der hotelmangerin die fische zu tode. mittags steht sie versunken auf einem schemel vor dem großen aquarium und versenkt erst ihr händchen, dann ein kleines netzchen und dann eine ganze 30cm hohe tonne fischfutter im glasuniversum der armen tiere.
abends kommen wir aus dem seminarraum und schauen auf... fischsterben. die jungs lachen, die zwei jungmanagerinnen streben dem wellnessbereich entgegen.... der rest geht beachvolleyball spielen. zwei tapfere junge männer nehmen sich ein herz und einen schlauch und eine gießkanne. sie lassen wasser ab, retten die überlebenden in die gießkanne und sind eine gute stunde beschäftigt (woher weiß ich das bloss?), die armen guppies zu retten.

am tag drauf, während des mittagessens entdecken wir das zweite aquarium... auch hier war die liebende enkelin unterwegs und für den papageienfisch sind wir einfach zu spät.

dann nach drei langen tagen fahre ich nach hause, starre glücklich auf den fluss, weil meine bewertungen so sind, dass mich der kundenkonzern weiterhin trainieren lässt. ich wünsche mir gelegentlich ein nettes angestelltenleben. da müsste ich den chef ermorden um rauszufliegen. im selbständigen leben ist es so, dass eine mittlere bewertung eine jahrelange zusammenarbeit beendet. unter spitze.... geht da nix.
ich bin müde... aber nur bis zum nächsten morgen. da stehe ich mit chakka auf und fühle mich unsterblich. ich hole das fräulein vom pflegefrauchen und wir machen einen lustigen jagdausflug. das möchtegernwindhundchen ist gut drauf und rennt mit sich selbst um die wette.
gleichzeitig wird der doktortitel in deutschland ein gut, das man schnell verliert. jut so.
seit unsere politiker sich dabei erwischen lassen, dass man sich die dinger auch machen lassen kann, habe ich kein einziges seminar mehr gehabt, in dem mich nicht jemand fragte, ob ich meinen nicht auch bald abgeben müsse.
na danke... nein.... ich halte den plagiatsprüfungen stand, weil ich ein altmodischer, sozialromantischer ehrenverkorkster mensch bin.
das leben ist schön und ich bin ein glücklicher mensch. ich habe einen ungehorsamen hund, einen phantastischen mann und ein anstrengend schönes leben quer durch die republik.

morgendlich erreicht mich ein kurzer guten-morgen-gruß über das gesichtsbuch von dem herrn nachbarn aus dem eine spontane abendverabredung wird, mit allem pipapo.... also salat und prosecco im frühsommerlichen maindörfli. schön. wir rätseln über bürgerverstrahlung und über leben, lieben und sterben.
perfekt.
und mit seinen kopfhörern lässt er mich sei neues werk hören....und so sitze ich in der kneipe und bemühe mich, nicht allzulaut ....."super" und "chakka" zu rufen.


Freitag, 25. März 2011

Willkommen zurück....

....
Ihr frisch blondierten jungen Frauen mit den großen Ausschnitten,
Ihr grünen, weißen, rosa und gelben Blüten,
Ihr dämlichen Rennradler…. habt Ihr im Winter brav auf der Matte trainiert, anstatt Eure Umwelt zu nerven?
Willkommen zurück…. Ihr Eiscaféhocker, Ihr Enten mit dem prall gefüllten Hinterleib, Ihr Jungverliebten, Ihr Sonnentanker, Ihr Balzvögel, Ihr durchgeknallten Krähen, Ihr ….. die Ihr noch da seid.
Ich hoffe, der alte Herr im Rollstuhl, jener, der früher Besitzer des „Puderdöschens“ war und Rottweiler hatte, jener eben, der nun beinlos im Rolli an den Main rollt, um Sonne zu nehmen und Hunden über den Kopf zu streicheln… ich hoffe, er kommt zurück.
Du Paule, du verpasst nun schon den zweiten Frühling. Und der zwanzigjährige Pudel aus der Nachbarschaft, kann nicht mehr an die frisch erblühende Magnolie am eisernen Steg pillern. Und des windigen Fräuleins Jugendkumpel, der Whippet Graf Monti….. hat uns auch verlassen. Der Winter ist eine gefährliche Zeit. Viele überleben ihn nicht.
Am Nachmittag sah ich eine Krähe mit rupfigem Flügel und dachte mit Gänsehaut daran, dass sie einen Tod ankündigen könne.
Kurz vor knapp…. eigentlich war der Winter schon vorbei, hat Beatrix Vater heute Abend diese Welt verlassen. Viele Jahre hat er das Sterben geübt. Und nun, wird er weder ihre Scheidung noch ihren frisch erworbenen Doktortitel mit erleben. Der Winter ist ein grausamer Geselle, dem so mancher nicht widersteht. Willkommen zurück an die Überlebenden.

Montag, 27. September 2010

Die Rückgewinnung....

... des Raumes durchTunnel-Reisen.
Super! Ich kann es kaum erwarten.

In hoffentlich wenigen Tagen habe ich meinen Kofferraum zurück.

und überhaupt....

Hunde, sind unsere Verbindung zum Paradies. Mit einem Hund an einem herrlichen Nachmittag an einem Hang zu sitzen kommt dem Garten Eden gleich, wo Nichtstun nicht Langweile war - sondern Frieden. (Milan Kundera)

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