und es begab sich....
ein lieber Besuch in die Stadt, die es ja eh nicht gibt.
Ich hatte ihr schon angekündigt, dass sie auch als Versuchskaninchen - also eigentlich müsste man sagen: als Versuchsgänschen - kommen müsse. Die Besucherin hatte zu leiden: Stundenlanges herumgurken mit dem Fräulein Mäusefresser, und dann..... Lebensmittelexperimente.
Ich liebe ja Lebensmittelexperimente und so sollte es eine Versuchsgans geben.
Beim Befüllen der Gans mit Semmelknödelteig schwor ich mir: Niiiiiiiieee wieder.
Ich bat um lustige Ablenkungsgeschichten, während ich im Inneren des armen toten Tieres herumfurwerkte mit Gewürzen und eben Semmelknödelteig.

Sehr viel appetitlicher fiel die Zubereitung der Beilage aus, die aus karamelisiertem Zucker mit allerlei Gemüse, Portwein und einem ganzen Liter Rotem bestehen sollte. Zudem etwas Obst, das ist ja eh gesund.

Während die Gans auf dem Rost briet, raufte meine Mutter sich dreihundert Kilometer weiter südlich die Haare. Eine Gans müsse in den Bräter, man müsse sie drehen und mit ihrem Fett begießen.
Ich aber wollte die fettarme Gans, die auf dem Rost lag, nicht gedreht und nicht begossen wurde.

Der fast schönste Moment war das Herauslösen des Rießenknödels aus der Gans, die ihn brav ausgebrütet hatte und nebenbei bemerkt: er schmeckte phantastisch und ich gelobe: niemals mehr werde ich irgendeinen Kloß aus dem Kochbeutel machen.

Das Resultat auf dem Tisch - man beachte den rohen Teil im Glastellerchen für den Hund - ließ sich sehen..... und ob ich wirklich nie wieder eine ganze Gans mache, weiß ich nun doch nicht mehr.

Ich hatte ihr schon angekündigt, dass sie auch als Versuchskaninchen - also eigentlich müsste man sagen: als Versuchsgänschen - kommen müsse. Die Besucherin hatte zu leiden: Stundenlanges herumgurken mit dem Fräulein Mäusefresser, und dann..... Lebensmittelexperimente.
Ich liebe ja Lebensmittelexperimente und so sollte es eine Versuchsgans geben.
Beim Befüllen der Gans mit Semmelknödelteig schwor ich mir: Niiiiiiiieee wieder.
Ich bat um lustige Ablenkungsgeschichten, während ich im Inneren des armen toten Tieres herumfurwerkte mit Gewürzen und eben Semmelknödelteig.

Sehr viel appetitlicher fiel die Zubereitung der Beilage aus, die aus karamelisiertem Zucker mit allerlei Gemüse, Portwein und einem ganzen Liter Rotem bestehen sollte. Zudem etwas Obst, das ist ja eh gesund.

Während die Gans auf dem Rost briet, raufte meine Mutter sich dreihundert Kilometer weiter südlich die Haare. Eine Gans müsse in den Bräter, man müsse sie drehen und mit ihrem Fett begießen.
Ich aber wollte die fettarme Gans, die auf dem Rost lag, nicht gedreht und nicht begossen wurde.

Der fast schönste Moment war das Herauslösen des Rießenknödels aus der Gans, die ihn brav ausgebrütet hatte und nebenbei bemerkt: er schmeckte phantastisch und ich gelobe: niemals mehr werde ich irgendeinen Kloß aus dem Kochbeutel machen.

Das Resultat auf dem Tisch - man beachte den rohen Teil im Glastellerchen für den Hund - ließ sich sehen..... und ob ich wirklich nie wieder eine ganze Gans mache, weiß ich nun doch nicht mehr.

rosmarin - 5. Dez, 18:29