die hasen ziehen um....

.... in die baustelle der ezb.
der morgendliche lauf am main fällt buchstäblich ins wasser, denn das nordufer ist nun auch überspült.
....
das fräulein zieht am späten vormittag um.... nicht wegen des überspülten mainufers, sondern weil es mich gen osten spülen wird.
ich hoffe, alles geht gut.
....
ich bin nachdenklich geworden. zu nachdenklich für meinen geschmack. im postkasten in frankfurt erwartete mich eine cd mit dem titel "cambio".... nun orakle ich hin und her, was dies bedeutet. manchmal denke ich, dass ich einen wechsel gebrauchen könnte. die frage ist nur... wechsel wohin, zu was und wie?
die zeit zerrint.
paules letzte nacht hat heute vor einem jahr begonnen und ging zu ende, bevor sie vorbei war.
viele eigenartige träume von ihm gehabt in diesem jahr. es bleiben zwei wissen: er ist nicht mehr da. er ist sicher doch noch irgendwo, weil "nicht" kann es nicht geben.
an das sterben der anderen, werde ich mich nie gewöhnen, werde es niemals begreifen.
...
im sommer werden es zwanzig jahre, dass ich selbständig bin. wahnsinn. ich werde älter und ratloser als ich es in meiner jugend war. ich weiß mehr und doch immer weniger.



jetzt mantras singen und chakka.... auf das die nächste woche eine sehr gute werden möge.
steppenhund - 10. Jan, 04:13

Sie wird gut werden, die Woche.
Und die Ratlosigkeit ist ein gutes Zeichen. Sie stellen sich darauf ein, dass das Leben undurchschaubarer erscheint als bisher. Mehr Komplexitäten werden wahrgenommen. Und das innere Wachstum ermöglicht es, wahrzunehmen, dass hier noch etwas zum Erarbeiten da ist.
Das ist einfach ein logischer Entwicklungsschritt.

BastianX - 10. Jan, 04:49

ob die woche gut wird weiß ich nicht!aber zum rest kann ich steppenhund nur zustimmen.

katiza - 10. Jan, 06:58

Ich wünsche Ihnen auch eine gute Woche. Das mit dem ratloser werden, kenne ich und manchmal vermiss ich die Gscheitheit vergangener Jahre, meist freu ich mich aber über die neuen Perspektiven, die sich dem suchenden Blick auftun. Good Luck und Chaka Chaka.


Bermejo - 10. Jan, 20:07

ich weiß auch mehr - hab jedoch das dumpfe gefühl, dass alle anderen immer weniger wissen ;-)))

wasserfrau - 10. Jan, 22:50

ich glaube auch nicht, dass es "nicht" geben kann. An manchen Tagen bin ich mir fast sicher, dass die enorme und spezielle Energie von Menschen, ihre Vielfältigkeit, kein Gegenteil im "nicht" hat. Sondern im "anders" (aber genauso stark).

Jossele - 11. Jan, 10:01

Du bist am besten Weg, Weisheit zu erlangen, tät jetzt der weise Guru sagen, aber was weiß der schon.
Jessas, was hab ich mich als Zwanzigjähriger gescheit gefühlt, voller Weit- und Durchblick, und um ein Haar hätt ich beinahe die Welt gerettet.
Dann vertropft ein Jahr nach dem anderen, und du siehst so viel, und merkst, holla, die Welt ist ja doch ein bisserl größer als vermutet. Und du weißt immer weniger.
Dafür lernt man sich selber ein wenig kennen. Ist ja auch was.

kittykoma - 11. Jan, 10:36

Ratlosigkeit zugeben zu können ist schon Weisheit genug.

datja - 11. Jan, 20:44

auch ich kenn mich von jahr zu jahr immer weniger aus...
dazu wurde ich auch dünnhäutiger, empfindlicher, launenhafter.
seit heuer mag ich nicht mal winter.
wohin soll das alles hinführen?

steppenhund - 11. Jan, 21:43

In den Frühling und in den Sommer. Aber sonst gilt das Gleiche, was ich schon oben geschrieben habe. Ich glaube, dass es eine notwendige Entwicklung ist, immer weniger zu verstehen.
Vielleicht ist das ja auch nur eine Rechtfertigung vor mir selber, denn mir geht es auch so:)
sandhexe - 17. Jan, 00:40

die Baustelle

des ewigen Verstehenkönnen..

Immer wollte ich alle und alles verstehen. Nun verstehe ich gar nichts mehr, lebe von Augenblick zu Augenblick und habe es akzeptiert, mich selbst oft nicht verstehen zu können.
Ich glaube, nur so kann man leben.
Lasst und einfach leben.
Verstehen können das ja die anderen ( die immer so tun, als wüssten sie alles)

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