Samstag, 3. Dezember 2011

weil ich noch im Erholungsmodus bin....

und grad etwas sprachlos....
empfehle ich sie....

http://moccasfinest.blogspot.com/

... die heute ein wunderschönes salukivideo verlinkt hat (vorsicht.... nicht für jeden geeignet)

Dienstag, 29. November 2011

Peer und Ella….

.... sind in dieser Kategorie „paarweise“ eigentlich ganz falsch.
Denn genau genommen, waren sie nie ein Paar. Sie waren nur ineinander verliebt – oder zumindest Ella in Peer, und sie waren nur Freunde – das definitiv. Peer mit seinen blonden Locken und dem leichten, sanften Lächeln fiel ihr im Gemeinschaftskundeunterricht auf. Er war nett. Richtig nett. Genau genommen war er der einzig nette männliche Mensch im Kurs – abgesehen vom GK-Lehrer.
Wenig später entdeckte Peer, dass er mit Ella einen gemeinsamen Heimweg hat. Genau genommen entdeckte er das erst, als er wegen seines Beinbruchs langsam schlurfen musste. Sie parlierten auf dem Heimweg. Und eine Stunde später, nachdem sie beide bei den jeweiligen Müttern zu Mittag gegessen hatten, in Turbogeschwindigkeit die Hausaufgaben erledigten – telefonierten sie miteinander. Dies begab sich zu der Zeit, in der ein Telefongespräch – unabhängig von seiner Dauer – schlappe 20 Pfennige kostete. Und so telefonierten sie jahrelang täglich 2-4 Stunden. Manchmal schwiegen sie auch am Telefon und Ella verliebte sich heftigst in Peer. Der wiederum fand Ella nett und lustig. Und er verbrachte seine Zeit gerne mit ihr. Später dann auch abends. In seinem silberfarbenen Schirocco fuhr er vor ihrem Elternhaus vor, sackte sie ein…. und ging mit ihr ins Univiertel in ein Café. Sie kamen sich mächtig erwachsen vor. Und spielten miteinander – nur Backgammon. Ihrem damaligen Freund gab Ella einen Abschied. Sie hoffte auf Peer. Jener aber war von einem anderen Geschwindigkeitsstern. Sie gingen abends an den Flughafen. Dort standen sie und reihten sich in der Ankunftshalle ein, wo wartende Angehörige ungeduldig am Ausgang standen, um braungebrannte Vermisste zu begrüßen. Vergeblich wartete Ella darauf, dass Peer ihre Hand nähme. Stattdessen erzählte Peer von seiner langweiligen Freundin, die im Schwesternwohnheim wohnte. Hierfür jedoch hatte er einen geheimen Schlüssel. Und wenn er abends Ella wieder zu Hause ablieferte, drückte er auf die Tube, um heimlich ins Schwesternwohnheim zu fahren.
Ella verliebte sich neu. Wartete auf Peer und verliebte sich wieder neu. Längst waren sie Studenten, Ella heiratete, Peer beklagte sich über seine langweilige Freundin, die er dann Jahre später doch noch heiratete. Einen einzigen geheimen Abend hatten sie sich in all den Jahren herausgenommen, nur um dann „Schwamm drüber“ zu sagen.
Ella genoss so manche Liebe während Peer mit der Krankenschwester lebte. Dies hatte einen unermesslichen Vorteil, denn er blieb über dreißig Jahre Ellas wirklich guter Freund.
Heute wird Peer 50….. er sieht immer noch verdammt so aus wie damals und hat immer noch dieses Lächeln und die blonden Locken, die einfach nicht grau werden wollen.

vergiss

Montag, 28. November 2011

Der rote Ball im Bild eines geschätzten Blognachbarn...

.....hat leicht die Form geändert und tauchte im frankfurter Nebel auf.
Wunderbar.

Sonntag, 27. November 2011

Ruhe bewahren...

.... das konnte ich vor zwei oder drei Wochen. Da habe ich im Teuto mit einer Freundin eine wirklich nette Zeitschrift geteilt. Und also beschlossen wir, zu basteln.
Engel sollten es werden.... und wurden es auch. Wir schleppten Kaminholz aus dem Baumarkt heraus und zogen Pappe aus dem Altapiercontainer und stürmten die bielefelder Apotheken zum Erwerb von Gipsbinden.
Das klingt ganz normal, allerdings wurden in den Apotheken die Gipsbinden knapp. Man bestellte souverän beim Großhändler..... nur um am nächsten Tag kleinlauten Apothekern zu begegnen, die meinten, es sei bundesweit eine Verknappung von Gipsbinden eingetreten.
Ich hoffe, es hat sich zwischenzeitlich keiner was gebrochen, denn wer weiß, wie es in den Krankenhäusern aussieht... und wie gesagt.... die Großhändler haben ihre Jahresplanung bereits abgeschlossen und verkauft.



Ruhe bewahren muss man auch..., wenn man feststellt, dass der Leinenzwang völlig nutzlos ist, zumindest hinsichtlich des Artenerhaltes heimischer Kaninchen.
Vor allem aber, muss man ganz schnell ins Dickicht des Waldes entfliehen, wenn der Hund ein totes Häschen findet, nicht das noch ein zivilisierter Großstadtbürger die Polizei ruft.
Wenig später finden wir noch ein Kaninchen. Jenes aber wurde von Krähen erlegt (die sind frei von Strafzetteln). Dies wiederum erkennt man daran, dass die Augen fehlen und der Bauch sorgfältig mit dem spitzen Schnabel aufgetrennt wird. Dem Bauch werden dann die Innereien entnommen und alles bis zur Wirbelsäule fein abgesäbelt.

haeschen

Und natürlich muss man Ruhe bewahren, wenn man am Weihnachtsmarkt wohnt. Darüber wollte ich mich ja nicht weiter beklagen. Also habe ich die Seiten gewechselt und einen schönen langen Abendspaziergang auf dem gegenüberliegenden Flussufer gemacht.



Aus der sicheren Entfernung betrachtet, wirkt das alles sehr heimelig.

Samstag, 26. November 2011

Himmelhochjauchzend.....

.....bin ich dem Herrn Ro um den Hals gefallen, als er ins Maindörfli kam, mir 1001 Weihnachtsgeschenke mitbrachte und mein Internet wieder zum Laufen brachte. Eine Woche im Süden der Republik habe ich hinter mir, es folgt eine weitere Woche im Osten des Landes und einige anschließende freie Tage. Dann schwinge ich mich nochmals für zwei weitere Seminare zur Hochform auf und werde dann mit der Freundin im Gepäck, Mitte Dezember in den grünen Teuto, ins zweite oder erste zu Hause fahren.
Ich könnte jetzt den hier um diese Jahreszeit üblichen Beitrag schreiben. Der ginge über mein Angenervtsein von den nikolausbehüteten lustigen Gruppen aus Kegelclubs, Teams und Familien, die hier vorbeischleichen. Ich wohne auf dem Weihnachtsmarkt. Das ist abartig. Es stinkt süß und frittiert und geglüht. Irgendeine Menschenrechtskommission sollte für die Evakuierung der Anwohner von Weihnachtsmärkten eintreten. Aber ich werde dieses jährliche Posting nicht schreiben, denn ich bin wild entschlossen, mich nicht mehr über Dinge zu ärgern, die ich eh nicht ändern kann.

Stattdessen greife ich den grünen Preis von der bezaubernden patchworkerin auf….



und versuche 7 Sauereien aus meinem unbescheidenen Leben auszubreiten, die ich bisher verschwiegen habe:

1. es ist mir noch nie ein Diebstahl gelungen. Nein, in Wirklichkeit ist es viel schlimmer. Ich habe es nie versucht. So um das elfte Lebensjahr herum, haben das alle mal gemacht. Kaugummis oder Süßkram aus dem Supermarkt entwendet. Später kamen Lippenstifte und Bücher dazu. Ich habe dann immer das Weite gesucht und geschimpft, weil ich es nicht richtig fand und sowieso Angst hatte. Einen guten Ruf hat mir das nicht gerade eingebracht. Und diese Macke hat sich bis heute gehalten. Genau genommen ist sie noch schlimmer geworden. Wenn mir eine Kassiererin versehentlich zu viel rausgibt (passiert mir tatsächlich gelegentlich), mache ich sie auf ihren Fehler aufmerksam und zahle brav zurück.

2. ich habe keinen Blinddarm mehr, dafür aber noch alle meine Mandeln…. und seit Neuem ein paar Zähne weniger…. Grmpf….

3. Ich bete. Yep… mit Freude…. und zwar mit Vorliebe, wenn ich morgens im Hotelzimmer stehe und eine noch unbekannte Gruppe von Führungskräften mich erwartet. Ich atme tief durch und öffne das Fenster oder geh auf den Balkon. Ich schaue in die wunderbare Natur und bitte das Universum, alle mir lieben Menschen zu beschützen und mich, insbesondere in den kommenden Tagen, auf das ich Erfolg haben darf.

4. Die Anzahl meiner Liebhaber (inklusive fester Beziehungen und Ehen) lässt sich an zwei Händen abzählen. Das wäre vollkommen normal, wenn ich süße 18 wäre. Faktisch aber bin ich fast 30 Jahre älter. Dies wiederum hat den schönen Effekt, dass mich das überhaupt nicht kratzt. Ich bin überzeugte Anhängerin von Qualität statt Quantität.

5. Ich hasse und fürchte Autobahnen. Das ist sehr unlustig bei ca. 40.000 km im Jahr. Seitdem ich allerdings doppelt so viel Zeit wie eigentlich nötig, nun auf Landstraßen verbringe, habe ich gelernt, in welch schönem Land ich lebe.

6. In den Herrn Ro habe ich mich verliebt aus zwei Gründen: Erstens hörte er mir neugierig und fasziniert zu, als ich bei unserem ersten Date vom Stierkampf erzählt habe. Zweitens konnten wir uns biegen vor Lachen bei dem Gedanken, unsere Jobs hinzuschmeißen und eine Sekte zu gründen. Wir entwarfen Name, Messages, Kleidungsrituale und beschlossen, dass das Schweigen in der Sekte einen zentralen Stellenwert haben sollte, weil wir das viele Gequatsche schlecht ertragen. Wir bogen uns vor Lachen bei dem Gedanken, wie unsere Mitglieder unseren Reichtum mehren, während wir Tee, Schweigen und Gesänge predigen. Dies führt wiederum zur Fortsetzung von Punkt 1. Uns blieb regelmässig das Lachen im Hals stecken weil wir entdeckten, dass wir für so eine Nummer nicht kaltschnäuzig genug wären.

7. Das Fräulein Möchtegernwindhund ist im Gegensatz zu ihrer Vorgängerin noch NIE gewaschen worden (hier fehlte ja bisher ein dog-content). Das Tier hat weder Dusche noch Shampoo gesehen und riecht aufgrund fehlender Unterwolle überhaupt nicht!

Das Durchlesen meiner bisherigen Punkte outet mich als komplette Langweilerin. Langweilerinnen sollten Preise nicht weiterreichen dürfen, noch dazu an 15 arme Blogger. Ich reiche den Preis daher an die ersten 15 Leser weiter, die noch nicht wissen, was sie in ihrem nächsten Posting schreiben sollen.

Dienstag, 22. November 2011

Heimisches Internet...

ist leider futsch und handybloggen ist definitiv nicht mein Ding. Da ich zudem ständig on tour bin, muss ich eine kleine Zwangspause einlegen. Schöner Mist!!!

Dienstag, 15. November 2011

heute....

....
ist dieses posting meiner herzensfreundin gewidmet, die eine einzigartige begleiterin verlor.



....

Freitag, 11. November 2011

Gestern haben sie P. Müller abgeholt.

Zwei freundliche Herren kamen, haben ihn angeschaut und einfach mitgenommen.
Ich mochte P. Müller, den Spießer, eh nicht. Großkotzig stand er dunkel herum. Langweilig war er und behäbig. Wenn der Herr Ro mit ihm wenden wollte, so brauchte er Straßen von amerikanischer Breite dafür. Gestrig hat sich der Herr des teutoburger Hauses dann in Captain Kirk verwandelt und man hat ihm ein silbernes Raumschiff Enterprise vor die Tür gestellt. Schick startet es von selbst, fährt auf Knopfdruck die Anhängerkupplung aus und ein. Die Enterprise parkt sogar automatisch und selbständig ein, wenn man die Hände vom Steuer lässt.
Der Klingonenchef ist vermutlich neidisch…
Grinsenden Gruß von Ltd. Uhura

und überhaupt....

Hunde, sind unsere Verbindung zum Paradies. Mit einem Hund an einem herrlichen Nachmittag an einem Hang zu sitzen kommt dem Garten Eden gleich, wo Nichtstun nicht Langweile war - sondern Frieden. (Milan Kundera)

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