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Samstag, 21. November 2009

logisch...

fand ich philosophen bisher eigentlich nicht. das liegt an meiner eingeschränkten intelligenz.
diesen hier.... finde ich sehr logisch.... woran auch immer das liegen mag



und logisch bin ich müde.... nach drei tagen high-tech-seminar....örks....

Dienstag, 17. November 2009

Weihnachtswunsch....

Lebenswunsch, Akutwunsch, Unbedingtwunsch....
die halbe Miete.... jöööööööööööööööö..... die war so megageil..... und jetzt von 50% auf verwegene 70% hochgeklettert.
Ich wüüüüüüüüüüüüüünsche soooooooooooo dringlich....
ich geh jetzt Visualisieren....
ich geh jetzt Wünsche ins Universum schicken....
ich knote jetzt dem Hund die Pfoten zusammen....
ich halte mich noch ganz fest zurück mit Freudensprüngen....
jööööööööööööö
ich mache mich ganz geschmeidig und bescheiden... und wünsche ganz untertänigst....
ich lege keinen Champus kalt sondern vorsichtshalber Taschentücher bereit....
ah wa.... ich geh Herzenswunsch schicken...
...
und dann Koffer packen. Ich beherrsch mich einfach. Tue weiterhin so... cool und fahre brav arbeiten. Zwei Wochen noch.... dann ist mein Arbeitsjahr rum.
Mir reichts auch jetzt. Bin müde und müde....
und soooooooooooooooooooooooooooooo beseelt mit diesem schon auf 70% gestiegenen Möglichkeitswunsch.
....
bis bald (... und bitte Daumen drücken)

Fortbildung....

Die globalisierte Welt spricht viele Sprachen. Z.B. wenn ein Wiener und ein Frankfurter ausreichend gut gegessen haben, röhren sie wie die Hirsche beim Anblick .... nein.... nicht was Sie jetzt denken...:-)
Und man kann nicht gleich in der großen Liga einsteigen, sondern man lernt sich vom C-ffront zum B-ffron zum A-ffront.
Solcherlei interkulturelle Veranstaltungen sind wirklich lehrreich. Z.B. wenn sich Österreich, Deutschland und Amerika an der Seite einer hübschen Blonden darauf einigen, dass political correctnes ein Bullshit sei. Er, so sagte der Amerikaner habe einmal behauptet, dass eben jene p.c. nur gut sei, um zu erfahren, wer eigentlich die Arschlöscher seien. Unfein.... zugegeben und so haben wir die Kreuzfrage gleich mitdiskutiert. Untermalt wird das Ganze von einem Handy, das Bruch spielt und einer baumelnden Krawatte mit Noten und selbigen Schlüsseln drauf, die ich leider mangels Apparat nicht fotografieren konnte. Allerdings merkte ich mir, dass der Wagner, Siegfried auf keinen Fall ein moderner Depp sein kann und dass der Mr. VM und meine Wenigkeit auf die Einladung zu einem Terzett warten.
Universen von Endlosschleifen, die sich nach 8 Sekunden selbst abbrechen oder illegal in weiteren Architekturen weiterlaufen lassen eine philosophische Beilage zum leckeren Essen vermuten. Und tatsächlich ... so vom C-ffektiv bis zum A-ffektiv war es informativ und überhaupt vermute ich, dass Wien am Main liegt, Frankfurt an der Donau..... ich weiß, dass ist jetzt schwer auszuhalten, aber nicht ganz von der Hand zu weisen.

Sonntag, 15. November 2009

Ich glaube, ich beantrage.....

die wiener Staatsbürgerschaft.
Wo sonst kann man so gemütlich über das Seelenleben windiger Tiere philosophieren? Und überhaupt bin ich noch nie andernorts gefragt worden, ob mich schon mal ein Zigarettenautomat angesprochen hat.
Tatsächlich hat mich noch nie ein Zigarettenautomat angesprochen - auch in Wien nicht. Aber außerhalb der Stadt wurde ich von einem Wollschwein angesprochen. Ein ganz plaudriges großes Tier, das froh schien, dass endlich mal jemand vorbei kommt, dem man die ganzen Sauerein so erzählen kann.
Nur in den wiener Randbezirken kann man Selfmade-Frauen kennenlernen, mit Reithöfen und Elfenhäusern. Manch eine hat eine Reinkarnation Buddhas in Form eines Dackelmischlings auf dem Beifahrersitz sitzen und vermutlich liegt sowieso ein Zauber über der Gegend. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass man auf dem Lande spätvormittags Schampus an tiefen Gesprächen serviert bekommt, nachmittags Schnitzel von Wirtinnen bereitet bekommt, und zudem auch noch Rauchen darf.
Und haben Sie nach Ausstellungen mit gar herrlichen kleinen und großen Kunstwerken, schon mal eine Spontanlesung zu Fraß und Leidenschaft an spanischen Tapas erhalten?
Na eben.
Lachmuskelkater und freundliche Eckchen mit Weisswein am Tisch und aufgeregt pullernden Prinzen, Geheimnisse austauschen und die globale Weltsituation diskutieren.
Und zweimal den gleichen Taxifahrer zu erwischen bedeutet nicht nur, dass man dann in Ruhe sein Gespräch vom Vortag fortsetzen kann. Es ist ein Zeichen.
Ebenso der Koffer der in Wien bleiben wollte, während ich im falschen Flieger saß. Die gute Organisation heutiger Zeit hat ihn mir zwar nachgeschickt, aber irgendein wiener Zöllner hat meinen hohen Schuh behalten. Den aus Leder mit den hohen Absätzen und dem Schuhspanner drin. Und nur den einen. Den anderen hat er mir in den Koffer gepackt.
Eigenartig.

leopold

Freitag, 13. November 2009

herzensheftige....

glückwünsche an die frau kaisersissi :-)
möge sie immer ihr augenglitzern und schalk-kichern behalten

kamasutra-torte

Mittwoch, 11. November 2009

frau rosmarin klopft an die tür der glücksmeldestelle.....

und meldet untertänigst.....
dass sie eigentlich dachte, eine dienstreise zu machen, die dann wiederum eigentlich eine vom schicksal oder vom reh organisierte glücksfindung war.
das könnte ich jetzt mit vielerlei beweisen und belegen untermauern, nur leider wollte mein koffer, samt fotographischem inhalt und anderem, nicht aus vienna weg.
ich wollte das wohl auch nicht, denn anders kann ich es mir nicht erklären, dass ich zunächst im falschen flieger landete und dann doch im richtigen und der koffer, nun noch bei der terroristenfahndung in wien hängt.
ins frankfurter bett kann ich auch nicht, da hat sich der lange hund mit den kurzen beinen breit gemacht und wenn morgen mein koffer nicht kommt, flieg ich zurück und hol ihn......(gelegentlich)

Samstag, 7. November 2009

Heissa Safari....

das wird sicherlich die lustigste Dienstreise dieses Jahr, wenn man mal von jener im Februar absieht :-)
Das Köfferchen liegt noch ungepackt auf dem Boden, die Schühchen sind bereit gelegt, Flugticket neben mir und mein Herz rast schon vor Freude

ArbeitmitFreude

Freitag, 6. November 2009

ich bräuchte....

mal wieder so ne richtig geile party......




.... einfach weil gerade kunden anrufen, deren bereiche geschlossen werden und die nun jobs suchen...... kotz

Donnerstag, 5. November 2009

Nardo....

ist ein ganz phantastischer Mann. Zugegeben, nicht so, wie die Damenwelt ihn gerne hätte. Genau darum ist er so ganz phantastisch.
Erst nachdem ich erfuhr, dass Nardo ebenso in Italien aufwuchs und dann doch hier landete, und erst, nachdem ich seinen roten Plüschstier auf die Heizung gesetzt habe, den er mir schenkte, ohne dass er mich kannte …. also erst nach vielem…. lernte ich Nardo kurz kennen.
Er ist der Hohepriester seiner Freiheit.
Ein Mann, der es in sechzig Jahren geschafft hat, jegliche Fortpflanzung und Hochzeit zu vermeiden. Das an sich ist kein Erfolg, schon klar.
Er hat sich entschieden zwischen Keller und Himmel zu leben.
Sitzt er im Keller, so ist er für die Welt absolut unerreichbar. Kein Telefon, kein Türklopfen, kein Fax, kein Anrufbeantworter. Er schaltet sich einfach ab.
Wandelt er durch den Himmel, ist er ein Strahlegesicht, die Erfindung von Charme und Witz und Neugier. Und nein… nicht so wie mancher, der so tut als ob….. er ist es …. (dann)…
Und dann sind die Damen hinter ihm her und begeistert. Und lässt er ihre Begeisterung zu, entdecken sie den Keller. Und spätestens jetzt wollen sie ihn retten. Das ist blöd, denn Nardo erträgt jede Nähe, solang sie nicht zu nah ist und so lang sie nicht mit Forderungen und Wünschen verbunden ist.
Nardo verabschiedet sich jedes Mal für immer. Und taucht dann ganz unvermutet plötzlich mit Geschenken und blitzenden Augen auf. Seine Berufung ist es, der Damenwelt das Glitzern in die Augen zu treiben. Und er genießt den Moment….. bis er bemerkt, dass sie ab nun, hinter ihm her sind. Dann ergreift er die Flucht und wird grantig.
Da er einen einschlägigen Krebs hinter sich gebracht hat und ein weiteres Schalentier überstand, freut er sich über die Freiheit der Impotenz. Aber die macht alles nur noch schlimmer….. die Damenwelt ist hinter ihm her, wie hinter einem ernsthaft zölibatären Priester.
Eine jede, der er nett und freundlich und charmant gegenüber tritt glaubt, ihn bekehren, heilen, umdrehen zu können. Besonders die, die einen normalen Kerl, der furzt und Feinrippunterhemden verschwitzt, der peinliche Witze macht und den Eisprung für so eine Art missglücktes Spiegelei hält, …. also die lieben ihn besonders.
Und das macht ihn wütend. Diese EnddreissigerInnen, die plötzlich skandieren, sie wollten ein Kind von ihm. Die in ihrer überheblichen Eitelkeit sich engelsteufelsgleich über ihn herab senken, zur Heilung der Impotenz und zur Abschaffung seiner selbst gewählten Einzelhaltung. Da versteht er die Welt nicht mehr, denn er sagt ja immer gleich, was er will und was nicht.
Und sie hören nicht hin, sie hören nicht zu, sie glauben nicht, was er sagt.
Drum ist er ein ganz phantastischer Mann, der das Weibliche zu recht so fürchtet und sogleich die UnbelehrbarInnen belehrt darüber, dass es Menschen gibt, die sagen was sie tun und die tun was sie sagen.

Johlend vor Freude...

renne ich mit dem Geburtstagsfräulein durch die Niddawiesen. Ich johle für den weltbesten Exgatten, der so ein herzensguter, brottrockener Mensch ist und der endlich zwei Herzenswünsche auf einmal erfüllt bekommt. Nicht vom Glück, nicht vom Zufall. Das halte ich für völlig überschätzte Denkgebäude. Er wird einfach durch Hartnäckigkeit und Fleiß gleichzeitig einen Lehrstuhl und ein Hochstühlchen bekommen. Er muss schweben vor Glück, nach sovielen Jahren der Arbeit, des Engagements des immer-wieder-alles-Probierens und weil er so ein nüchterner Kerl ist, johle ich vor Freude, für ihn.
Endlich kann man ihn bei vollem Namen nennen …. den Professor Dr. Dr. Papa….. ich finde es einfach megageil und blicke in den Spiegel: da war doch noch was, da draußen…. Ich blicke in die Luft: da irgendwo im Nebel war doch noch was, was du wolltest….
Jetzt ruhe ich mich seit einigen Jahren auf Erfolg und Glück aus und merke, wie ich unruhig werde. Das Ausruhen auf dem Erreichten ist schön…. Ich bin jetzt ausgeruht und denke demgemäß zuviel übers Alter nach. Ich muss neue Pläne schmieden.
Und schwups… kaum gedacht… passiert’s. Ich bin zum Essen eingeladen, beobachte verzückt zwei schneeweiße Windhunde, die mit Tigerkatze schmusen und während ich so vor mich hin genieße, sprudeln wir plötzlich tausend Ideen und Konzepte und Produkte aus unseren Köpfen und überhaupt wie könnte es gehen, mit weniger Arbeit viel mehr zu verdienen und wann endlich fahre ich eine Woche nach Südfrankreich, damit der Hund mal in Ruhe tun kann was er am besten kann.... wildern...und ein Haus, das sollte ich mir auch noch kaufen. Keine Ahnung wovon, aber das wäre ein Plan und überhaupt.... nur so…. zur Sicherheit….

und überhaupt....

Hunde, sind unsere Verbindung zum Paradies. Mit einem Hund an einem herrlichen Nachmittag an einem Hang zu sitzen kommt dem Garten Eden gleich, wo Nichtstun nicht Langweile war - sondern Frieden. (Milan Kundera) Yahoo! Avatare

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