Montag, 30. Januar 2012

Waltraud heißt jetzt Polly….

....
Die Wandlung von Waltraud selbst hat ein ganzes Jahr gedauert. Eigentlich gings recht schnell.
Als Albert Waltraud verließ, war sie schon 46 und Albert tot. Er hatte es sich nicht nehmen lassen, einen jungen Kasachen von einem Einbruchdiebstahl in einen schäbigen japanischen Kleinwagen abhalten zu wollen. Die Gegenwehr des jungen Kasachen kostete Albert das Leben und brachte Waltraud großes Unglück nebst Armut ein. Wochenlang stapfte sie weinend mit dem gemeinsamen kleinen Hund Struppi durch die Wiesen und brüllte den Himmel an.
Als eines Tages der Vermieter Waltraud anbrüllte, dass sie bald obdachlos sei, wenn sie nicht sofort die Miete überwiese, da begriff Waltraud, dass sie nun eine Lösung brauchte. Zunächst rannte sie zum Arbeitsamt, aus dem sie sogleich wieder floh, weil ihr der Papierkram viel zu umständlich erschien. „Wer arbeiten will… der findet auch welche“ sagte sie sich und ging klappern. Die Frittenbuden hätten sie genommen, dies hätte zwar für die Miete, nicht aber für Struppis Futter gereicht. Die Callcenter hätten Waltraud auch genommen, aber Waltraud hasste das Telefon.
4 Wochen lang verdingte sie sich als Hunde-Tagesmutti….Aber das lag ihr auch nicht, denn die ganzen wilden Tölen nervten sie letztlich und das Wetter war einfach mies. Sie sehnte sich nach einem Job, der sie nicht an ihrem heißgeliebten Tagesablauf störte. Es blieb also nur Nachtarbeit.
Eine Nachtschicht in einer nahe gelegenen Tankstelle überzeugte sie davon, dass es zu viele Kasachen in ihrer Stadt gäbe und …. sie erkannte, dass sie überhaupt keine Bereitschaft hatte, Albert vorschnell ins kalte Grab zu folgen. Dies war ihr erster Meilenstein.
Eine Nachtschicht in einer Psychiatrie überzeugte sie davon, dass auch hier zu viele Kasachen weilten, noch dazu mit eigenartigen Ideen in den Köpfen…. und Waltraud verabschiedete sich auf nimmer wieder sehen.
Es war also naheliegend, dass auch Zeitungen verteilen, Brötchen backen und Parkhäuser bewachen, für Waltraud nicht in Frage kämen. Und wie so oft, lag das Gute wirklich nah.
50 Meter von ihrer Wohnung entfernt, gab es ein kleines Hotel. Mittelklasse. Nicht die großen Bonzen stiegen dort ab, sondern alle. Die kleinen Handelsvertreter, die Urlauber, die mobilen Karrieristen, Geschäftsreisende und die, die es nachts in ihren Wohnungen nicht aushielten. Und eben jenes Hotel suchte einen Nachtportier.
Waltraud gab alles und heuerte dort an.
Tagsüber ging sie mit Struppi und hielt ihre Wohnung sauber, sprach mit sich selbst und verschickte Briefe an Freundinnen. Nachts machte sie sich hübsch, und zunehmend hübscher.
Sie plauderte mit den Nachtschwärmern, die in den frühen Morgenstunden ins Hotel kamen. Sie plauderte mit den Urlaubern, die mit wunden Füßen am frühen Abend zurück kamen. Sie nähte Knöpfe der Handelsreisenden an und verleugnete untreue Ehemänner am Telefon des Empfangs.
Es dauerte einige Wochen bis Waltraud die Blicke der Einsamen richtig deuten konnte. Zunächst hielt sie es für eine Sehschwäche, dann für eine neue Augenkrankheit und schließlich ging ihr auf, dass die Blicke ihrem Dekolltée galten. Und das war zugegeben…. eine Offenbarung. Diese Erkenntnis war Waltrauds zweiter Meilenstein.
Von da an, ging sie ihre Kleidung bedächtiger noch auswählen und lernte, ganz unauffällig ihren einladenden Ausschnitt über den Empfangstresen zu legen. Es machte ihr Spaß und ein leichtes Prickeln kam wieder in ihr Leben. Sie tat sich Duftöl in den Ausschnitt und errang Meisterschaft darin, einen kleinen Keks so zu essen, dass die Krümel… na Sie wissen schon. Die daraufhin stotternd nach ihrem Schlüssel verlangenden Dienstreisenden, waren Waltrauds dritter Meilenstein.
Der vierte Meilenstein kam in Form des Herrn Huber in Waltrauds Hotel. Herr Huber kam mit Frau Huber, die aber zwanzig Jahre jünger und wie sich heraus stellte, auch nicht Frau Huber war. Denn eben jene Frau Huber kam just in dem Moment ins Hotel gestürmt, als Herr Huber den Zimmerschlüssel ergriffen hatte und beim Blick in den Spiegel hinter dem Tresen, die heranstürmende Gattin sah. Mit der Geschwindigkeit eines Geparden war er hinter den Tresen gesprungen, hatte die falsche Frau Huber einfach stehen lassen und ihr noch ein paar Worte zugezischt. Die echte Frau Huber rannte schnaubend zum Empfang und fragte Waltraud nach ihrem Gatten.
Waltraud allerdings hatte den Gatten der echten Frau Huber zu ihren Füßen. Und während sie der echten Frau Huber erklärte, dass sie keinen Gast seines Namens… und auch nicht mit dem Vor- aber falschem Nachnamen habe, spürte sie das Herz des Herrn Huber an ihren Knöcheln schlagen. Die echte und die falsche Frau Huber verschwanden und Herrn Hubers Hände fuhren langsam an Waltrauds Beinen hinauf, damit er sich aufrichten konnte.
Er hatte Schnappatmung und Waltraud nahm ihn an ihre Brust, auf das er sich beruhige. Der gute Herr Huber war so außer Atem und nervlich am Ende, das sie ihn auf sein Zimmer brachte, denn das hätte er nie im Leben alleine gefunden.
Seit dieser Nacht weiß Waltraud, das ein weiblicher Nachtportier…..vielen Nöten begegnet. Sie würde das nie an die große Glocke hängen. Nur ganz nebenbei…. lässt sie fallen, dass Zimmerservice nicht nur das Heraufbringen kalter Brötchen und Bierflaschen ist. Und nur ganz nebenbei erzählt sie, wie gut sie Knöpfe annähen kann, wenn sie im Schneidersitz auf dem Bett sitzt. Nur ganz nebenbei erzählt sie, dass sie früher mal Masseuse war und Vorleserin, Trösterin, Eheberaterin und eine Frau zum Anfassen.
Seitdem nennt sich Waltraud „Polly“…. und wirklich alle schätzen ihren vielfältigen Zimmerservice.

stop...

ich entschleunige.
denke.
starre löcher in die luft und ....
mache nichts.
ich erfriere....
stecke inmitten eines wechsels, den ich nicht mag.
die hormone spinnen.
ich auch.
ich mag das nicht.... werde mir fremd und vertraut.
verliere haare und gewinne gewicht, ganz ohne meinen immer so starken willen.
wo steckt der eigentlich?

Donnerstag, 26. Januar 2012

Pfeiffend im Wald...

... habe ich – natürlich wohlwissend – den Frühling viel zu früh ausgerufen.
Der Weg in den Teuto war von Schneestürmen und liegen gebliebenen Lastern gepflügt. Die Sandalen sind eh im Maindörfli geblieben und die Amseln nehmen nun sogar das Vogelmüsli vor dem Fenster. Im Garten haben sich zwei Hasen seit vielen Monaten eingenistet und das Fräulein OhTanaBinLaden wird langsam älter und ruhiger.
Nur meine Freundin Ella ist noch am Seufzen. Die gut verfreundete Jugendliebe macht ihr in großen, aber durchaus regelmäßigen Abständen zu schaffen. Aufgelöst sitzt sie mir im Café gegenüber und redet wirres Zeug von nächtlichen Träumen und behauptet völlig geflashed vor seiner Tür gestanden zu haben – also geflashed sei sie erst gewesen, als er eben jene Tür öffnete - , um sich seinen Wagenheber auszuleihen. Seitdem ist sie durch den Wind. Im Tanten-Ton, der mich selbst nervt, erinnere ich sie an ihr wunderbares aktuelles Leben, verweise sie auf die netten Zitate zu Freundschaft und mache mich über sie lustig. Sie nickt artig und sie ist ja auch nicht blöd. Sie redet hin und träumt her und ergibt sich ihrem Schicksal, das sie wirklich gut gemeistert hat. Sie wolle nichts, sagt sie, sie könne sich nur nicht wehren. Das sei wie eine alte Krankheit, die in bestimmten Abständen wieder komme, wie in Schüben. Manchmal seien die Schübe lange, lange Zeit auseinander gelegen, fast dachte sie, geheilt zu sein.
Ich murmle….“Du bist geheilt“…. und sie nickt kopfschüttelnd.
Es sei eine Art Herzrheuma…. sagt sie. Dagegen hilft nichts, außer abwarten, bis es wieder nachlässt.

Dienstag, 24. Januar 2012

was ist ihre wahre Natur?

eine kleine Elfe???



oder doch ein Untier?

Montag, 23. Januar 2012

Alle Zeichen stehen...

auf Frühling.....
ja.... absolut.
Ich habe untrügliche Hinweise darauf:
1. ich bin fröhliche Besitzerin neuer Prada-Sandaletten, und die kann man wirklich nur ohne Strümpfe anziehen
2. meine Freundin Ella ist am Seufzen
3. der Main hat Hochwasser

Sonntag, 15. Januar 2012

Klopf.... Klopf.... Klopf...

... hörst Du mich???
Ich bins…..ich will mal für mich werben.
Du bist nicht immer wirklich nett zu mir. Meistens lässt Du mich links liegen. Gelegentlich hast Du mich schon verschenkt. Einfach so.
Sag ich mal jetzt so.
Und dann kam ich doch zurück zu Dir. Gebrochen, zersplittert oder zurück gegeben. Dann hast Du so getan, als gäbe es mich nicht. Auch nicht wirklich nett von Dir. Oder Du hast so getan, als läge es in meiner Natur, dass der Schmerz in mir zu Hause ist. Überhaupt nicht nett von Dir!
Dann hast Du mich doch noch zusammengeflickt, gepflegt, nur um mich dann wieder in die Hose rutschen zu lassen. Nur wenn ich mich extrem gelangweilt habe, hast Du mich wieder aus der Versenkung geholt und auf Deiner Zunge getragen. Das fand ich super!
Du fandest das meist nicht so toll. Du meintest, Du hättest Dir den Mund verbrannt. Pfoah…. Von wegen…. Ich fand das super…. da so auf Deiner Zunge durch diese bunte Welt getragen zu werden, die ich ja sonst so nicht sehe. Du nanntest das immer „übermütig“, wenn ich auf Deiner Zunge sitzen durfte. Ich nenne das….: yessssssssssssssssss 
Manchmal…. wenn Du gut drauf bist…. und das ist leider oft, gibst Du mir echt zu tun. Soviel Nikotin, soviel lecker Essen, soviel Vino, soviel Gefühl, soviel Adrenalin. Mensch…. Das hält kein Mensch aus. Du machst mich rasend.
Und das bekommt mir nicht.
Wärst Du so nett….. mir ein bisschen Ruhe und Langeweile zu gönnen? Das wär echt super!
Und ich will’s Dir auch danken und weiter tapfer mit Dir gehen, bitte ohne chemische Kamellen
Sei lieb umarmt, Dein Herz

Dienstag, 10. Januar 2012

gute Vorsätze sind auch nicht immer hilfreich....

....


Montag, 9. Januar 2012

Wo warst Du....

....vor zwei Jahren?
jetzt, um diese Uhrzeit vermutlich schon in Deinem Wohnmobil. Vermutlich schon tot.
Dein Sohn und ich …. wir wollten nicht in die Gerichtsmedizin. Wozu auch?
Aber wo warst Du an Weihnachten vor zwei Jahren? Hast Du mit der Bettlerin gefeiert, die immer vor der Kleinmarkthalle sitzt und ihre Hunde nach Bedarf auswählt? Den Schwarzen für faule Tage und den Braunen für Geldtage, weil ja die Leute nix spenden für Bettler mit schwarzen Hunden?
Und wo warst Du an Silvester vor zwei Jahren? Bei der Bettlerin? Allein am Mainufer mit Deinem neuen Hund, dem wilden Viech, im Arm??
Und hast Du geahnt oder gewusst, dass es Dein letzter Jahreswechsel wird? Hattest Du ein komisches Gefühl? Oder hast Du mit Freunden Gänse verspeist, Vino getrunken, die Welt diskutiert? Und was hast Du Heute morgen vor zwei Jahren gedacht? Wusstest Du, dass Du den Tag nicht überleben wirst? Ahntest Du, dass Dein Sohn mich übermorgen anrufen würde, um mir mitzuteilen, dass man Dich tot am Mainufer gefunden habe? Und warst Du bei ihm in der Nacht? Und am nächsten Tag?
Das Leben ist weiter gegangen. Ja…. jetzt würdest Du lachen, weil das eh selbstverständlich ist. Aber warst Du im Geiste noch bei uns – bei Deinem Sohn und mir – als wir das Wohnmobil entrümpelten? Überall Dein Duft, Deine Krankheiten, Dein Chaos…. und Dein Sohn….. voller Haltung. Tapfer. Wie er es schon als Vierjähriger war, als er sich tapfer entschied, doch lieber bei Dir wohnen zu wollen und seine Mutter …. Immer greifbar.
Du weißt, dass es mir leid tut, dass ich Dich nicht angerufen habe…. so zwischen den Jahren. Es hätte eh nichts geändert. Aber mir tut es leid. Ich frage mich, ob ich es wohl geahnt hätte, wenn ich Dich angerufen hätte, dass Du die kommenden Tage nicht überleben würdest? Es sind Fragen des Glasperlenspiels.
Und dennoch…. frage ich mich…..wo warst Du jetzt vor zwei Jahren? Und wo bist Du nun?

rpk8a

PS:
ich habe den blogeintrag oben in meinem büro verfasst. und als ich runter zum herrn ro ins erdgeschoss ging... da spielte er auf seinem lap dieses lied, dass ich an deinem begräbnistag gebloggt habe.
zufall?
ich war sprachlos, denn ein zufall konnte es nicht sein. entweder.... du warst hier und hast mir das lied zurückgespielt....oder der herr ro und ich haben ein telepathisches verhältnis. über beides würdest du lachen.... aber das macht nichts. denn ein zufall ist es nicht.

Freitag, 6. Januar 2012

Tage des Glücks & der Heiterkeit...

... liegen hinter mir.
Heute ist kein Tag von Glück und Heiterkeit. Heute fuhr der letzte Gast nach Hause.
Der Himmel tat sich auf, alle teutonischen Trolle, Elfen und Kobolde scheinen sich zusammengerottet zu haben und schicken Blitz, Donner, Graupel und Sturm. Das Fräulein Möchtegernwindhund ist übernächtigt (wegen des Blitzes oder des Donners) und eklig zu allen Artgenossen und ich bin auch nicht besser…. (wegen der Abfahrt des letzten Gastes).
Ich bleibe zurück mit gefülltem, wehmütigem und dankbarem Herzen (ich weiß, es ist blöd, so viele Adjektive zu benutzen).
Herzensmenschen um mich herum, haben mich glücklich gemacht.
Gummistiefel mit der Elfenhäuslerin gesucht und gefunden. Durch überflutete Wiesen gestrichen, sinnierend und lachend. Beim Spanier ein Vermögen gelassen und zurücklehnend genossen, wie gut sich die Nachbarn mit der Familie (Elfenhäulserinnen gehören längst dazu) verstanden haben.
Knoblauchorgien an vielen Tagen und die wichtigsten österreichischen Worte gelernt („eeeh“…. „wuascht“….“ois“….) und neue Beschreibungen gelernt (das Fräulein hat ein „Teflonfell“).
Die pensionierte Lehrerin nebst pensionierten Lehrergatten, was die Schwester des Herrn Ro ist, und.... ansonsten.... nun ja.... sagen wir.... pädagogisch wertvoll.... also beide jedenfalls saßen vergnügt auf dem Sofa und ließen sich von der Elfenhäuslerin simultan österreichisches Kabarett übersetzen.
Meine Freundin Rubia, die Weitgereiste, ist nach vielen Jahren, bei mir aufgeschlagen. Im Gepäck mit Grippe und Nervenzerrüttung, mit epileptischem Hund und mit so viel Witz und Charme. Das rosa Hütchen (das ich wirklich nur zum Scherz und für die Tischdeko gekauft hatte, und alle Gäste haben diese Papphütchen in allen Farben einfach aufgezogen….) stand ihr hervorragend, als sie morgens um fünf Schulter an Schulter mit meinem Papaaa am Tisch saß und flüsterte. Mittags waren wir – fünf Frauen und drei Hunde – durch den Teuto gewandert. Haben das Leben besprochen und sie hat das Eau de Teutooo entdeckt. Eben jenes, das den Teint so frisch hält, wo man andernorts in der Parfümerie viel Geld bezahlen muss…. und hier verschönerte uns dieser typische Sprühregen… ganz einfach so. Gelacht und geweint…. an vielen Stellen.
Die Elfenhäuslerin, die extra mir zuliebe ihr Dirndl mit aus dem Weinviertel brachte, deren Hund nun Minister heißt (das ist eine andere und lange Geschichte), die meinen Freundinnen die Karten legte und mein Gemüse soooooo klein schnitt…. hat eh mein Herz. Im Gegensatz zum letzten Sommer, haben wir vollkommen konträre Gewohnheiten gepflegt. Kein Fitnesstudio…. sondern gutes Essen. Keine stundenlange Teutobergwanderungen, sondern wir haben die Faszination des wiederholten Films entdeckt und uns also gute – also wirklich gute – zwei bis dreimal angeschaut.
Die bielefelder Freundin, die so herzlich lachen kann und ihr meisterlicher Mann, mit dem la Rubia und ich soooo lange im Regen der Silvesternacht tanzten.
Die weltbesten Eltern, die sich immer hervorragend in das ganze Tohuwabohu hier einfügen, mit einem Lächeln, mit unglaublicher Hilfsbereitschaft (meine Mutter musste mit Gewalt aus der Küche verwiesen werden), mit unglaublichem Durchhaltevermögen (der Vater, der bis morgens um 8 Uhr durchhielt, schmusend mit la Rubia, weltverbessernd mit der Elfenhäuslerin.
Zuvor hatten wir bei der fünf-Frauen-Wanderung die Idee entwickelt, das Jahr gut zu verabschieden, völlig unsentimental. Ein bisschen Sekt aufs alte Jahr. Ein bisschen Sekt aufs neue Jahr. Ein Feuer im Garten, in dem alle Silvestergäste auf Zettel geschrieben hatten, was sie gerne loslassen möchten. Die Zettel haben wir ins Feuer geworfen und im Sprühregen (Eau deTeutooo) Walzer getanzt und uns geherzt und gedrückt.
9 liebeHerzensmenschen und 5 Hunde haben zudem ein Wunder bewirkt: Das hysterische Möchtegernwindfräulein blieb ob all der Knallerei gelassen (relativ). Und seidige Nächte hatte ich: Trinkend, lachend und mit weich umspülten Oberschenkeln, in die sich der kleine Buddha eingemümmelt hat.
DANKE !

und überhaupt....

Hunde, sind unsere Verbindung zum Paradies. Mit einem Hund an einem herrlichen Nachmittag an einem Hang zu sitzen kommt dem Garten Eden gleich, wo Nichtstun nicht Langweile war - sondern Frieden. (Milan Kundera)

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